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Neubau Seebrücke

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Die Seebrücke, eine der größten Brücken in Pressbaum, wird 2026 neu gebaut.
Blog-Titelbild: © A. Anzenberger

© Ingrid Burtscher

Die Seebrücke befindet sich bei der Einmündung des Wienflusses in den Wienerwaldsee, an der Kreuzung Seestraße und Bundesstraße 44.
Die Notwendigkeit, diese Brücke zu erneuern, wurde auf Grund des Hochwassers 2024 noch verstärkt. Vzbgm. Burtscher freut sich, denn die Konstruktion der neuen Brücke ermöglicht 80 cm mehr Durchflusshöhe. Diese Stelle über den Wienfluss ist ein Nadelöhr!

Es ist daher für die 200 Haushalte am Bartberg im Ortsgebiet Pressbaum besonders wichtig, dass mit dem Neubau die Einmündung in die B44 gesichert ist.

Bereits am 23. Juni 2025 wurde im GR der Projektbeschluss gefasst und ein Technisches Büro mit der Planung und der Ausschreibung beauftragt. Am 17.12.2025 wurde die Vergabe, für den Bau der Brücke an den Bestbieter die Firma wds Bau GmbH aus Perg mit einer Summe von 1.054.220,20 Euro vom Gemeinderat einstimmig zugestimmt. Eine laufende Abstimmung zwischen Finanzabteilung, Bau-, Stadtamt, Planungsbüro und mit dem BM Josef Rothensteiner, der Vzbgm. Ingrid Burtscher und dem Vzbgm. Alfred Gruber ermöglicht den Baubeginn im Februar 2026.

Die neue Seebrücke wird für den motorisierten Verkehr zweispurig ausgeführt.
Für die große Anzahl an Freizeitsportler:innen, die um den See wandern und Rad fahren, ist bei der neuen Brücke auch ein baulich getrennter Geh- und Radweg eingeplant.

Das Bauprojekt wird in mehreren Phasen vorangetrieben:
– am Schotterparkplatz werden Plätze für den Gemüsebauern, ein Wendeplatz für den Schwerverkehr und ein Platz für die Baustelle selbst eingerichtet
– westseitig werden die Einbauten (Strom, Gas, Wasser) in das Bachbett neu verlegt, danach wird eine temporäre Fußgängerbrücke gebaut
– die kleine Brücke beim Bartbergbach wird verstärkt, Ausweichen für den Gegenverkehr hergestellt, und die alte Brücke abgetragen
– die neue Brücke wird gebaut
Das Projektteam rechnen mit einer Bauzeit von bis zu 6 Monaten – die neue Brücke sollte daher mit Ende August 2026 befahrbar sein.

Diese Brücke wird mit einem Kredit finanziert, mögliche Förderungen vom Land und vom Bund werden beantragt. Der motorisierte Verkehr wird während der Bauphase über die Seestraße Richtung Wertstoffsammelzentrum umgeleitet. Vizebürgermeisterin Ingrid Burtscher die auch Mobilitätsbeauftragte ist, setzte sich dafür ein, dass Schulkinder und alle anderen Fußgänger:innen und Radfahrer:innen während der Bauphase über die oben angesprochene temporäre Behelfsbrücke den Wienfluss wie gewohnt queren können.

Obiges Bild zeigt ansatzweise, wie komplex dieses Bauvorhaben, inkl. der begleitenden Einbauten (Strom, Gas, etc.) ist.
Gleichzeitig mit diesem Bauprojekt wird der angrenzende idyllische Schotterparkplatz am Ufer des Wienflusses mit Infrastruktur Kanal, Wasser, und Stromanschluss ausgestattet. Gerne informiert die Ausschussleiterin Ingrid Burtscher laufend über den Projektverlauf.

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